Was ist Festgeld?
Festgeld (auch: Termingeld) ist eine Einlageform bei Banken, bei der Sie einen Geldbetrag für eine vereinbarte Laufzeit zu einem fixen Zinssatz anlegen. Im Gegensatz zu Tagesgeld können Sie während der Laufzeit nicht auf das Geld zugreifen – dafür erhalten Sie einen höheren, garantierten Zins.
Wie funktioniert Festgeld konkret?
- Betrag festlegen: Sie entscheiden, wie viel Geld Sie anlegen möchten (Mindestanlage meist 5.000–20.000 €).
- Laufzeit wählen: Typische Laufzeiten sind 3 Monate bis 5 Jahre.
- Zinssatz vereinbaren: Der Zinssatz wird beim Vertragsabschluss fix vereinbart.
- Laufzeit abwarten: Das Geld ist gebunden.
- Zinsgutschrift: Am Laufzeitende erhalten Sie Ihr Kapital plus Zinsen.
Zinsberechnung
Formel: Endkapital = Anlage × (1 + Zinssatz)^Jahre
Beispiel: 50.000 € × (1 + 0,0415)^2 = 54.236 € → Zinsertrag: 4.236 €
Vorteile von Festgeld
- Garantierter, planbarer Zinsertrag
- Keine Kursschwankungen wie bei Aktien
- EU-Einlagensicherung bis 100.000 €
- Einfache, verständliche Anlageform
Nachteile von Festgeld
- Kein vorzeitiger Zugriff auf das Geld
- Keine Teilnahme an Kurssteigerungen
- Zinserträge unterliegen der Abgeltungssteuer
- Bei hoher Inflation realer Kaufkraftverlust möglich